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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

Aktuelle Sprache:

Niemiecki
Museumskomplex auf der Insel Ołowianka

Die längere Museumsabteilungen - Öffnungszeiten

Wir teilen herzlich mit, daß während des langen Wochenende, täglich vom 29. April bis zum 7. Mai 2017 von 10.00 - 18.00 Uhr die folgenden Abteilungen (die Speichern, das Schiff-Museum Sołdek, das Krantor und das Zentrum für Maritime Kultur und das Schiff-Museum dar Pomorza in Gdynia) länger geöffnet werden. Das Fischfangmuseum in Hel und das Weichselmuseum und Zentrum zur Restaurierung von Bootswracks in Tczew werden von 10.00 - 16.00 Uhr täglich geöffnet.

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Das Fischfangmuseum - wieder geöffnet!

01.04.2016 |

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Das Fischfangmuseum - wieder geöffnet!

Am 4. April 2016 findet die offizielle Eröffnung des Fischfangmuseums in Hel nach der durchgeführten Grunderneuerung und Modernisierung und Neubearbeitung der Dauerausstellung statt. Am 5. April wird diese Nieterlassung des Nationalen Maritimen Museums in Gdańsk nach drei Jahren wieder für die Besucher geöffnet.

Das Gebäude
Das Fischfangmuseum in Hel – die Niederlassung des Nationalen Maritimen Museums in Gdańsk – befindet sich in der historischen, postevangelischen Petrus-und-Paulus-Kirche. Das älteste erhaltene Gebäude in der Stadt entstand im 15. Jahrhundert und war in den Jahren 1525-1945 als Gotteshaus der örtlichen Evangelischen Gemeinde genutzt. Nach der Zerstörung infolge der Kriegshandlungen wurde es Ende der 50er Jahren des 20. Jahrhunderts zum Abbruch bestimmt. Das Gebäude wurde jedoch vor dem Abbruch durch die Entscheidung des Denkmalpflegers in Gdańsk bewahrt. Es wurde nämlich beschlossen, in diesem Gebäude die lokale Natur- und Fischfangausstellung zu organisieren. Im Jahre 1972 wurde dieses Objekt an das Nationale Maritime Museum in Gdańsk übergeben. Die aus Ziegeln gebaute, gotische Kirche mit dem keramischen Dach gibt dem Panorama der Stadt eine charakteristische und einzigartige Form. Die Vorderfassade ist mit dem renovierten hölzernen Aussichtsturm mit einer Höhe von 21 Metern bekrönt, von dem sich ein schöner Rundblick auf die Stadt, den Hafen und die Danziger Bucht ausbreitet. Um das Gebäude herum befindet sich das Freilichtmuseum der traditionellen Fischerboote. "Das Fischfangmuseum ist ein Symbol von Hel und eine der erkennbarsten Plätze auf der Halbinsel Hel. Es hat eine charakteristische Form und interessante Geschichte. Für die Einwohner von Hel ist dieses Ort sehr wichtig, deswegen freuen wir uns, dass nach vielen Jahren die Renovierung und Modernisierung beendet wurde, und dass wir eine neue Dauerausstellung haben", erzählt Tadeusz Muża, Leiter des Fischfangmuseums in Hel.

Die Renovierung
Das historische Gebäude des Fischfangmuseums, in dem keine größeren Renovierungsarbeiten seit 70er Jahren des 20. Jahrhunderts durchgeführt wurden, befand sich in einem schlechten technischen Zustand, und die spezifischen Klimaverhältnisse auf der Halbinsel Hel haben die Kondition des Gebäudes nicht begünstigt. Im Jahre 2013, dank der Zuwendung des Ministeriums für Kultur und Nationalerbe, wurden in der Niederlassung die Renovierungs- und Konservierungsarbeiten durchgeführt, die vor allem den Austausch der Dachdeckung gegen neue, keramische "Mönch und Nonne"-Dachziegel, Verstärkung und Sicherung der hölzernen Bauteile vor weiterer Zerstörung (darunter wurde vor allem die Renovierung des Aussichtsturmes durchgeführt), Sanierung und Konservierung der Ziegelfassaden und anderen Details des Gebäudes umfassten. Im Jahre 2014 wurde im Gebäude der Fahrstuhl installiert. In demselben Jahr, während der Renovierung des Presbyteriums, wurde die historische Polychromie aus dem 19./20. Jahrhundert entdeckt. Es wurde also notwendig, weitere Mittel für die Sicherung der Polychromie und Konservierung der Laibung und der ausgewählten Fragmente des Frieses zu gewinnen.
"Im Jahre 2015 wurden im Objekt die Innenanlagen modernisiert oder ausgeführt: sanitäre und elektrische Anlagen, Gefahrenmeldeanlagen, CCTV und Brandmeldeanlagen. Über einem Teil des Presbyteriums wurde auch eine verglaste Empore gebaut und das Dachgeschoss wurde zur Nutzung als Ausstellungsfläche vorbereitet. Auch die Fläche für die Sonderausstellungen wurde vergrößert", sagt Anita Bober, Hauptspezialistin für Investitionen und Renovierungen im Nationalen Maritimen Museum in Gdańsk.

Dauerausstellung
Die Dauerausstellung im Fischfangmuseum – Niederlassung des NMM in Hel trägt den Titel "Die Geschichte des Fischfanges in der Danziger Bucht". Die Ausstellung wurde anhand des Plans realisiert, der von dem Direktor des NMM, Dr. Ing. Jerzy Litwin vorbereitet wurde. Der Autor des Projektes der Dekoration ist Prof. Aleksander Widyński von der Kunsthochschule in Gdańsk, und das Projekt wurde von Barbara Widyńska und Aleksander Widyński realisiert.
"Nach dem letzten Umbau wurde die Ausstellungsflache um die Empore vergrößert, die die Verlängerung des ersten Stocks im Raum des ehemaligen Presbyteriums bildet", sagt der Direktor des NMMs, Dr. Ing. Jerzy Litwin. "Die maritime Galerie, die sich hier befindet, umfasst die Gemälde aus der Sammlung des Museums und die Darstellung der materiellen Kultur den slawinzischen Fischer. Einen Teil der Darstellung bildet das Segelfischerboot, sog. czołn łebski, das man mit dem an der Decke gehängten See-Fischfangboot aus Mechelinki vergleichen kann. Auf der Empore befindet sich auch das vor der Zerstörung bewahrte Votivmodell der Fregatte aus dem 18. Jahrhundert, das früher das Innere einer Kirche schmückte".
Die Ausstellung präsentiert chronologisch eine Reihe von Fragen, die mit dem traditionellen Fischfang und kaschubischem Bootsbau, Geschichte von der Stadt Hel, Geschichte der polnischen Seefischerei und der Ökologie der Ostsee verbunden sind. Die dargestellten Fragen werden mit Landkarten, Archivaufnahmen und interessantesten Ausstellungsstücken aus der Sammlung des Museums – nicht nur der Niederlassung, aus der über 200 ausgewählt wurden, sondern auch anderen Abteilungen des Museums – illustriert.
Die in der Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Fischerei verwendeten Werkzeuge und Elemente der Ausrüstung werden durch ein Diorama naher gebracht, das eine Szene aus dem ehemaligen Fischerkai darstellt, darunter auch das Segelfischerboot aus Jastarnia. Im Mittelpunkt der rekonstruierten Schiffsbauwerkstatt steht das unvollendete kaschubische Fischerboot.

Kunst und Bildung
Im ersten Stock des Fischfangmuseums wird auch eine Galerie der Gemälde mit dem maritimen Inhalt errichtet. "In unserer Niederlassung in Hell möchten wir die Werke von solchen Künstlern darstellen, die ihr künstlerisches Leben oder einen Teil davon mit der Halbinsel Hel verbunden haben. Das sind die Werke von Stanisław Kamocki, Michalina Krzyżanowska, Władysław Lam und Henryk Uziembło", sagt Dr. Monika Jankiewicz-Brzostowska aus der Abteilung für maritime Kunst im NMM. "Die Halbinsel Hel hat die Maler inspiriert, weil sie ein äußerst anmutiges Thema sowohl für die Koloristen als auch für Impressionisten bildet. Die Gegend von Hel wurde von vielen Marinisten als Leitmotiv ihrer Werke gewählt".
Am Ende des Jahres 2016 wird die Ausstellung in Hel um moderne interaktive Stationen ergänzt, darunter auch ein Simulator des Fischkutters, die den Besuchern ermöglichen, einige mit der Fischerei verbundene Fragen empirisch zu erkunden. "Diese Stationen werden bestimmt unser Bildungsangebot bereichern", sagt Krystyna Stubińska, die Leiterin der Abteilung für Bildung im NMM. "Nach drei Jahren haben wir ein Verlangen nach Hel und viele Ideen für die Unterrichte und Workshops für Kinder und Jugendliche. In diesem Jahr finden im Fischfangmuseum die Lehrveranstaltungen für die Schüler aus Sonderschulen im Rahmen des Programms der zugänglichen Kultur statt, wir bereiten uns auch für die Nacht der Museen und für die Zusammenarbeit mit den Schulen aus der Region vor".

Zusammenarbeit
Über die Zusammenarbeit spricht auch Szymon Kulas, stellvertretender Direktor von NMM: "Einige von unseren Niederlassungen befinden sich außerhalb des Dreistädteverbundes, deswegen sind gute Beziehungen mit den Schulen, Organisationen und regionalen Behörden für das Museum sehr wichtig. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit dem Stadtamt Hel – das ist ein Beispiel von einem idealen Synergismus zwischen der Stadt und der kulturellen Institution. Für die Einwohner von Hel ist das Fischfangmuseum mehr als nur das Museum: Das ist die Ikone der Stadt, das älteste Gebäude, ehemalige Kirche. Mit solchen Plätzen sind immer sehr positive Emotionen verbunden. Durch die Renovierung und Modernisierung wollten wir betonen, wie wichtig ist es auch für uns – für die Leute, die nicht aus Hel sind, die aber durch das Museum mit der Stadt verbunden sind".

 


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