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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

Aktuelle Sprache:

Niemiecki
Museumskomplex auf der Insel Ołowianka

Die längere Museumsabteilungen - Öffnungszeiten

Wir teilen herzlich mit, daß während des langen Wochenende, täglich vom 29. April bis zum 7. Mai 2017 von 10.00 - 18.00 Uhr die folgenden Abteilungen (die Speichern, das Schiff-Museum Sołdek, das Krantor und das Zentrum für Maritime Kultur und das Schiff-Museum dar Pomorza in Gdynia) länger geöffnet werden. Das Fischfangmuseum in Hel und das Weichselmuseum und Zentrum zur Restaurierung von Bootswracks in Tczew werden von 10.00 - 16.00 Uhr täglich geöffnet.

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"Lux in tenebris. Licht in der Finsternis"

16.03.2015 |

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Lux in tenebris. Licht in der Finsternis

Die stereoskopische, dreidimensionale Animation, geheimnisvolle Galionsfigur und die Laterne mit Aussicht auf die schönsten, polnischen Leuchttürme. Wir laden Sie herzlich zur Sonderausstellung in den Speichern auf der Insel Ołowianka über der Geschichte der Leuchttürme am Meer und des Küstenrechts ein.

"Das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst" – so lautet das Fragment des Evangeliums nach Johannes über die Geburt Jesu. Es ist auch eine Parabel, die hervorhebt, dass das Licht und die Nacht, das Weiß und das Schwarz sich gegenseitig ergänzen. Licht und Finsternis bilden auch den Hintergrund der Ausstellung "Lux in tenebris. Licht in der Finsternis".

Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen und befindet sich im Erdgeschoss der Speicher auf der Insel Ołowianka. Der schwarze Teil präsentiert die "finstere" Seite des Küstenrechts. "Gemäß diesem Recht könnten die vom Meer ausgeworfenen Gegenstände und Schiffe das Eigentum des Besitzers des Ufers oder des Finders werden. An den Ufern wurden falsche Lichter angezündet um die Unfälle der Schiffe zu provozieren, die Schiffe wurden geplündert und die Besatzungen ermordet", sagt der Kurator der Ausstellung, Herr Wojciech Ronowski.

Die Attraktion in diesem Teil der Ausstellung bildet die stereoskopische Animation, die den Kampf des Handelsschiffs mit der Urgewalt des Meeres zeigt. "Dank der 3D-Brillen können die Besucher den Eindruck gewinnen, dass sie selbst den Seeunfall beobachten", erklärt W. Ronowski.

Die sorgfältig geplante Ausstellung und das Gleichgewicht bei der Auswahl der Multimedia baut hervorragend die Stimmung der Ausstellung auf. Dank der Zusammenarbeit mit den musealen Einrichtungen aus Polen und Schweden werden auf "Lux in tenebris" außergewöhnliche Ausstellungsstücke präsentiert. Ein davon ist das originale Dokument aus dem Jahre 1253, das von Albert Suerbeer, Erzbischof von Preußen, Livland und Estland ausgestellt wurde. In diesem Schreiben droht der Erzbischof den Räubern für die Beraubung der Sachen, die aus den vom Sturm zerschlagenen Handelsschiffen durch das Meer ausgeworfen wurden.

Der zweite – "helle" Teil der Ausstellung ist den Leuchttürmen und deren Geschichte gewidmet. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich die Modelle der antiken Leuchttürme in Alexandria, Modelle aus Stilo, Rozewie und Hel, sowie das Licht, das gegenwärtig in Gdańsk benutzt wird und sich im Turm des Hafenamtes befindet. Ein außerordentliches Ausstellungsstück ist auch der rekonstruierte Leuchtturm aus dem 17. Jahrhundert – ein Kran mit dem Arm, auf dem der Korb mit glühenden Kohlen aufgehängt wurde.

Die Dominante des hellen Raums bildet die Laterne: das Innere des Leuchtturmes, wo man das Panorama aus fünf Objekten: Stilo, Rozewie, Hel, Wisłoujście und Krynica Morska bewundern kann, das auf den Bildschirmen angezeigt wird. "Die Leuchttürme sind außergewöhnliche Bauwerke. Die Verbindung von deren Form, Funktion und der Tatsache, dass sie die Geschichte der materiellen Entwicklung der Zivilisation bilden, und dass sie über dem Schicksal der Seefahrer wachten und bis heute wachen, ist faszinierend" erklärt Herr Dr. Fryderyk Tomala, Vorsitzende des Vereins der Freunde des Nationalen Maritimen Museums in Gdańsk, und fügt hinzu: "Die Leuchttürme spielen also eine riesige Rolle für die Sicherheit des Transportes".

Ein Teil der Ausstellung ist auch den Seerettungsdiensten gewidmet: Polskie Ratownictwo Okrętowe (polnischer Seerettungsdienst) und Morska Służba Poszukiwania i Ratownictwa (polnischer Seenotrettungs- und Suchdienst). Ein wichtiges Element der Ausstellung bilden auch die Berührungsmodelle: Die Ausstellung ist auch für die Sehbehinderte gerecht. Auf der Ausstellung befinden sich folgende Modelle: der Leuchtturm Festung Weichselmünde aus dem Jahre 1482, Leuchtturm von Rozewie und der Leuchtturm aus dem 20. Jahrhundert von Hel. "Die Fassade des Leuchtturms von Hel ist schlicht und nicht mit zusätzlichen, architektonischen Details versehen. Im Falle eines Berührungsmodells ist das wichtig und erleichtert die Rezeption durch Blinde und Sehbehinderte", hebt Wojciech Ronowski hervor.

Ein der interessantesten Exponate auf der Ausstellung ist die Galionsfigur aus dem Schiff "Georg", das dem Kaufmann und Reeder aus Gdańsk, Georg Linck gehörte. Dieses Schiff ist in der Nähe von Skagen im Jahre 1857 versunken. Die Figur stellt die mythologische Gestalt des jungen Mannes im Lendenschurz. Als Depositum des Museums in Göteborg ist die Figur für die Dauer der Ausstellung nach Gdańsk zurückgekehrt.

"Lux in tenebris" - virtueller Trip


"Lux in tenebris. Licht in der Finsternis"
Die Speicher
20.12.2014 – 28.09.2015

Die Ausstellung "Lux in tenebris. Licht in der Finsternis" wurde durch den Verein der Freunde des Nationalen Maritimen Museums in Gdańsk in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Maritimen Museum in Gdańsk vorbereitet. Die Ausstellung wird aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Nationalerbe mitfinanziert. Verantwortlich für das Projekt und Realisierung der Ausstellung ist Grzegorz Domowicz von der Firma DADO s.c. Dakszewicz Domowicz aus Gdańsk. Die Ausstellung wird unter dem Patronat des Ministeriums für Kultur und Nationalerbe und des Danziger Stadtpräsidenten, Paweł Adamowicz organisiert.


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