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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

Aktuelle Sprache:

Niemiecki
Museumskomplex auf der Insel Ołowianka

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Was birgt das Modell "Abrahams Opfer"?

12.02.2016 |

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Was birgt das Modell "Abrahams Opfer"?

Das Modell der Werft aus dem 18. Jahrhundert, die wertvollsten Modelle der historischen Schiffe, originelle Schiffsbauwerkzeuge, die aus den Schiffwracks gewonnen wurden, die Malerei aus dem 17. Jahrhundert – das sind einige der wichtigsten Elemente der neuen Dauerausstellung im Nationalen Maritimen Museum in Danzig, die die Entwicklung des europäischen Schiffbaus seit dem 16. bis zum 18. Jahrhundert zeigt.

"Die Polnische Schifffahrt in der Welt" ist die historische Ausstellung, die die Geschichte der polnischen Seefahrt vom Mittelalter bis zur Neuzeit und Gegenwart näher bringt. Die Ausstellung wurde neulich um ein wichtiges Kettenglied ergänzt. Der neue Teil der Ausstellung – die Entwicklung des europäischen Schiffbaus seit dem 16. bis zum 18. Jahrhundert, zeigt die wichtigsten Etappen und Elemente des Schiffbaus, sowie alle Umstände, die damit verbunden sind.

Den zentralen und vorherrschenden Teil der Ausstellung bildet das Modell der Werft aus dem 17. Jahrhundert im Maßstab 1:50. Das Modell kann von jeder Seite aus betrachtet werden, um so alle Etappen des Baus der Galeone zu verfolgen. Auf dem Brett befindet sich 150 Figürchen der Werftarbeiter – Zimmerleute, Seiler und Schiffbauer – an unterschiedlichen Arbeitsplätzen.

In der Ausstellung befinden sich die wertvollsten und ältesten Modelle der historischen Schiffe aus der musealen Sammlung, u. a. das Modell der Fregatte "Nayade" aus dem 18. Jahrhundert und das Modell der Dreimastgaleone, das vom Anfang des 18. Jahrhunderts stammt (höchstwahrscheinlich aus dem Jahre 1719 – dieses Datum befindet sich auf dem einzigen erhaltenen Segel) – "Abrahams Opfer". Am Heck dieses Modells befindet sich eine sehr interessante Geschichte. Das ist ein Flachrelief, das eine biblische Szene darstellt: Abraham opfert seinen Sohn.

Die Ausstellung ergänzen wertwolle Modelle, die neulich in die Sammlung des Museums aufgenommen wurden, u. a. das Modell des französischen Linienschiffs "L’Artesien" und der englischen Fregatte "Juno", sowie die Abbildungen der baltischen Schiffe aus dem 18. Jahrhundert, wie Galiot oder Fleute. In der Ausstellung befinden sich auch andere Modelle aus der Abteilung der Geschichte des Schiffbaus, sowie originelle Schiffsbauwerkzeuge, die aus den Schiffwracks gewonnen wurden. Das Ganze ergänzen außergewöhnliche Gemälde und von Archäologen entdeckte Teller mit den Silhouetten der Danziger Schiffe.

In der Ausstellung erfahren wir, wie wichtig für die Geschichte des Schiffbaus war es, dass die Schiffe auf Papier entwerfen wurden, und dass die damit verbundene Dokumentation erstellt wurde. Die Reproduktion des Gemäldes "Der Schiffbauer und seine Frau" von Rembrandt van Rijn (1606-1669) bildet hervorragende Ergänzung.

Ein anderer Teil der Ausstellung ist den Typen der Wasserfahrzeuge im Mittelmeerraum gewidmet. Ein interessantes Element bildet auch die Reproduktion des Votivbildes aus der Kirche des Heiligen Stanislaus von Krakau in Szczepanów (bei Tarnów), das eine türkische Galeere darstellt. Es gibt wenige Überlieferungen über der Schifffahrt der Polen im Mittelmeerraum im 16.-18. Jahrhundert. Nur wenige haben an der Seeschlacht von Lepanto (1577) im Rahmen der Heiligen Liga teilgenommen. Im 16.-17. Jahrhundert gerieten die Polen als Kriegsgefangenen und Sklaven auch auf die türkischen Galeeren sowie diese von den Barbaresken- und algerischen Korsaren. Manchmal, nachdem sie freigekauft wurden oder glücklich geflüchtet hatten, haben sie in den Kirchen die Weihgaben als Dank an die Vorsehung geschenkt.


Das Programm und Konzept der Ausstellung wurde von dem Direktor des Nationalen Maritimen Museum, Dr. Ing. Jerzy Litwin vorbereit. Verantwortlich für die Dekoration und Ausführung der Ausstellung ist Herr Marcin Matuszek. Ausstellungsleiter ist Dr. Robert Domżał.


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