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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

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Niemiecki
Museumskomplex auf der Insel Ołowianka

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Philatelie in Hel

27.05.2016 |

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Philatelie in Hel

In letzter Zeit ist angeblich das Kärtchen aus der 21. Gesamtpolnischen Philatelistischen Ausstellung, das verschiedene Fischgattungen darstellt, wie die "Blaue Mauritius" – also der Heilige Graal der Philatelisten. Dieses Exemplar haben wir in unserer Sammlung nicht, trotzdem laden wir Sie herzlich zu unserer Sonderausstellung unter dem Titel "Fischerei in der Philatelie" in unserer Abteilung in Hel ein.

Ab dem 27. Mai, den ganzen Sommer über, kann man in dem Fischfangmuseum in Hel die Sonderausstellung besichtigen, die den mit der Fischerei verbundenen Briefmarken gewidmet ist. Die Ausstellungsstücke stammen aus der philatelistischen Sammlung von Henryk Ganowiak, der sie dem Nationalen Maritimen Museum in Danzig geschenkt hat.

Die mit der Fischerei verbundenen Motive sind zum ersten Mal auf den Briefmarken im Jahre 1866 erschienen, als im Neufundland zwei Briefmarken in Verkehr gebracht wurden: eine grüne mit dem Wert von 2 Cent und der Zeichnung von einem Dorsch, und eine braune mit dem Wert von 5 Cent, die eine Sattelrobbe darstellte. Im Jahre 1925 erschien die erste "Fischerbriefmarke" in Island, auf der drei Fischer dargestellt wurden, die seinen Boot zum Ufer ziehen. Die Polnische Post brachte im Jahre 1947 eine Briefmarke in Verkehr, die einen Fischer mit einem Fisch darstellte. Diese Briefmarke wurde in den ausländischen Fachzeitschriften als eine der schönsten Briefmarken mit solchen Motiven, die zu dieser Zeit auf der Welt erschienen, anerkannt.

Genauso schöne und wertvolle Exemplare kann man bis September in der Niederlassung von NMM in Hel bewundern. Die philatelistische Ausstellung wurde um Modelle der Schiffe aus der Sammlung der Abteilung der Geschichte des Schiffbaus der Nationalen Maritimen Museums in Danzig ergänzt, u. a. das Modell von einer Anlagestelle, einem Fabrikschiff und einem Forschungstrawler "Profesor Siedlecki".


Henryk Ganowiak
Henryk Ganowiak ist am 1. September 1932 in Gdynia geboren. In den Jahren 1940-45 war er ein Pfadfinder von Szare Szeregi (deutsch: Graue Reihen) in Krakau und Teilnehmer des Warschauer Aufstands. Er hat die Hochschule für Seehandel in Gdynia mit Sitz in Sopot absolviert. Seit 1955 arbeitete er in "Dalmor", er nahm an der ersten experimentellen Fischfangexpedition in die Gewässer von Westafrika, Marokko und Mauretanien, an Bord des Trawlers "Jan Turlejski" teil.
Seit 1967 bis zu seinem Ruhestand arbeitete er im Institut für Meeresfischerei in Gdynia, wo er die Bibliothek und das Zentrum für die Forschungsinformation, sowie das "Bulletin des Instituts für Meeresfischerei" leitete. Im Rahmen seiner Berufstätigkeit während der Meerexpeditionen besuchte er 54 Länder, unter anderem an Bord von "Profesor Siedlecki".
Seit 1989 ist er im Europäischen Verband der Maritimen Bibliotheken tätig, wo er in den Jahren 1992-1996 als Vizepräsident fungierte, und im Jahre 1998 zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Im Jahre 1992 wurde er mit dem Ritterkreuz des Ordens Polonia Restituta ausgezeichnet.


    Ostrożności nigdy za wiele – marynarskie zwyczaje, przesądy i wierzenia  

"Fischerei in der Philatelie"
Sonderausstellung im Fischfangmuseum in Hel
27.05.2016 - 2.10.2016


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