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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

Aktuelle Sprache:

Niemiecki
Museumskomplex auf der Insel Ołowianka

Geschichte des Gebäudes

Das Museum befindet sich im historischen Gebäude der ehemaligen Kirche des Heiligen Petrus und Paulus, das im Stadtzentrum gleich neben dem Hafen zu finden ist. Die Vorderfassade krönt ein kleiner, hölzerner Turm, von dem sich ein wunderschöner Blick auf die Stadt, den Hafen und den Strand am Putziger Wiek erstreckt.

Die Kirche wurde im Jahre 1417 das erste Mal urkundlich erwähnt, mit der dazugehörigen Pfarrei in Neu Hela - so hieß ursprünglich der Ort, aus dem in Laufe der Zeit die heutige Stadt wuchs. Im Jahre 1525 wurde die Kirche in ein evangelisches Gotteshaus umgewandelt - die Mehrheit der Einwohner sprach sich für den protestantischen Glauben aus. Ein im Jahr 1572 wütender Stadtbrand verschonte auch den Kirchturm nicht. Er wurde später wiederaufgebaut und zusätzlich auch als Leuchtturm in Betrieb genommen. Im 18. Jahrhundert beschädigten starken Strömungen, Stürme und Wellengänge die Böschung auf der die Kirche stand. Zur Katastrophe kam es im Jahre 1861, als ein Teil der Kirche Ins mehr abrutschte.

Zwei Jahre später wurde der Wiederaufbau der verbliebenen Teile des Gebäudes aufgenommen. Damals verlieh man der Kirche ihre heutige Gestalt, mit einem zu heute jedoch unterschiedlichen Turm. Dieser wurde im September 1939, während des Verteidigungskrieges, zerstört. Zum Kriegsende im Jahre 1945 wurde auch der Rest der Kirche stark beschädigt. Als man das Gebäude im Jahre 1959 restaurierte, gab es keine evangelische Gemeinde mehr, die sich um die Kirche kümmern konnte.

Die Räume wurden so für Ausstellungen genutzt und schließlich im Jahr 1972 an das Nationale Maritime Museum in Gdańsk übergeben. Es wurde eine Außenstelle des Museums eingerichtet, die sich mit der Geschichte des Fischfangs beschäftigt.

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