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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

Aktuelle Sprache:

Niemiecki
Museumskomplex auf der Insel Ołowianka

Die Weichsel in der Geschichte Polens

Die Dauerausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, die Besucher mit der Weichselproblematik im weitesten Sinne bekannt zu machen. Daher auch die große Themenvielfalt. In der Einführung zur Ausstellung sind die ältesten Angaben über die Weichsel, ihre Besonderheiten und ihr Mündungsgebiet, die Weichselnatur, die Entwicklung der Siedlungsgeschichte, die Geschichte Pommerns und auch das Flussrecht dargestellt. Der Hauptteil ist vor allem der Geschichte der Weichselschifffahrt gewidmet in ihrer Blütezeit (16. - 17. Jahrhundert) und deren wichtigste Bestandteile, wie: die landschaftlichen Gegebenheiten an der Weichsel und deren Bedeutung für die Schifffahrt, der Weichselhandel und der Warentransport, die Besatzungen von Flussschiffen, Arten der Schiffe und Schiffbau, Hindernisse und Gefahren für die Schifffahrt (sowohl natürliche als auch vom Menschen geschaffene), die Flusshäfen mit Danzig als wichtigster Zielhafen und schließlich die Rückkehr nach Hause. Dieser Teil der Ausstellung stützt sich auf eine der wichtigsten Quellen über den Schiffsbetrieb auf der Weichsel nach Danzig am Ende des 16. Jh., wie es die Dichtung von Sebastian Fabian Klonowic Flis, to jest..., die erstmals 1595 im Druck erschien und 1598 nach einer Korrektur erneut herausgegeben wurde.

Außer der durch den Text des Gedichts inspirierten Fragen und reichen ikonografischen Materials warten auf den Besucher sehr interessante Ausstellungsgegenstände, Gegenstände des täglichen Gebrauchs, die bei archäologischen Grabungen in Pommern gefunden worden waren: Maßeinheiten für ehemalige Längen- und Gewichtsmessungen, traditionelle Werkzeuge in einer Schiffbauerwerkstatt, wertvolle Gemälde, Schiffsmodelle von Weichselschiffen und bewegliche Nachbildungen. Durch einen interaktiven Stand können die Besucher die besonderen Eigenschaften von drei Weichselabschnitten und auch die Ernährung der Flößer kennen lernen. In einer multimedialen Präsentation sehen die Gäste Gegenstände, die von Kupferschiff stammen, das zu Beginn des 15. Jahrhunderts beim Einlaufen in den Danziger Hafen versank. Und man kann auch die topografische Gestaltung heute mit der in Gedicht von Klonowic beschriebenen Weichsellandschaft vergleichen. In den multimedialen Kiosken kann der Besucher sich als Schiffer versuchen und entscheiden, auf welchem Fluss und zu welchem Hafen er sein Schiff steuert. Auch kann er erfahren, was frycowanie war und was die Wörter ankiernagiel oder ferdeka bedeuten.

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