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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

Aktuelle Sprache:

Niemiecki
Museumskomplex auf der Insel Ołowianka

Geschichte des Gebäudes

Das Hauptausstellungsgebäude ist ein historisches Objekt und stellt ein typisches Beispiel der industriellen Architektur des XIX. Jahrhunderts dar. Es wurde in der 2.Hälfte des XIX. Jahrhunderts erbaut und beherbergt die Metallwarenfabrik von Emil Kelch. In dem Zeitraum zwischen den 1. und den 2. Weltkrieg funktionierte in seinen Mauern eine Metallwarenfabrik, die der Aktiengesellschaft "Arkona" angehörte. Während des 2.Weltkrieges wurde in dem Gebäude das Lager für die polnischen Vertriebenen untergebracht. Später entstand hier eine Fabrik optischer Geräte für das Militär. Nach dem Krieg hat man hier eine Fabrik der Gasmessgeräte und des Hausrats eingerichtet.

Im Jahre 1980 hat die Stadtgemeinde Tczew (dt. Dirschau) das Gebäude an das Nationale Maritime Museum in Gdansk übergeben. Ab sofort wurden Umbaumaßnahmen eingeleitet, die das Gebäude in das Museum des Flusses Weichsel verwandeln sollten. Bis heute ist es das größte Museum, das der Geschichte des Flusses gewidmet ist, geblieben. Die offizielle Einweihung hat am 13. April 1984 stattgefunden mit der Eröffnung der Ausstellung "Die Geschichte der Schifffahrt auf der Weichsel". Am 8. Oktober 1984 wurde die Ausstellung "Die Boote der Anwohner der Weichselgebiete" eröffnet.

In den Jahren 2004 bis 2007 wurde das Gebäude einer umfangreichen Renovierung unterzogen, die aus europäischen Fördermitteln, Zuschüssen des Wirtschaftsministeriums und Geldanlagen der Gemeinde Tczew finanziert wurde. Gegenwärtig befindet sich in diesem Objekt das Weichselmuseum und das Regionale Ausstellungszentrum Untere Weichsel, das der Stadt Tczew unterliegt. Das Gebäude ist auch für Behinderte bequem zugänglich.

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