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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

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Museum vorübergehend geschlossen

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Das goldene Jubiläum

22.03.2010 |

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Das goldene Jubiläum

Das Polnische Schifffahrtsmuseum in Gdańsk, die größte und führende Institution für den Schutz und Öffentlichkeitsarbeit des polnischen maritimen Kulturerbes, wird 50! Das goldene Jubiläum, welches im Jahr 2010 gefeiert wird, bietet uns die Gelegenheit, die Geschichte und Erfolge der dynamischen Entwicklung des Museums zu präsentieren.

Die ersten Jahre fielen eher bescheiden aus. 1959 wurde eine Ausstellung: "Entwicklung des Schiffsbaus", von dem Freundeskreis des Polnischen Schifffahrtsmuseums und des Museums der Technik in Warszawa, im danziger Artushof vorgestellt. Die Gründung des Museums wird auf das Jahr 1960 datiert. Damals entstand im Pommern Museum in Gdańsk, unter der Mitwirkung des Kreises, eine Abteilung der Schifffahrt. Nach zwei Jahren wurde die Abteilung selbständig und nach 10 Jahren erlangte sie den Status einer Institution unter dem Namen "Das Polnische Schifffahrtsmuseum".

Der alte Hafenkran "Żuraw", im Mittelalter ebenfalls ein Stadttor und heute ein Symbol der Stadt Gdańsk, beherbergte zuerst das Museum. Gegenwärtig ist die Zentrale in der nähe der Danziger Altstadt, im Herz des alten danziger Hafens – in dem alten Speicher auf der Ołowianka Insel, untergebracht. Zusammen mit Żuraw und dem Dampfer "Sołdek" ist eine einmalige Museumslandschaft entstanden, die an den beiden Ufern des Flusses Mottlau platziert ist. Die Verbindung zwischen den Museumsobjekten wird durch die Fähre "Motława" (Mottlau), die ebenfalls zum Museum gehört, aufrecht erhalten.

Das Polnische Schifffahrtsmuseum hat mittlerweile sieben Abteilungen – neben den Objekten in Gdańsk sind es im Einzelnen: Das Fischfangmuseum in Hel, Das Weichselmuseum in Tczew und das Museum des Frischen Haffs in Kąty Rybackie. Es ist auch im Besitz des Museumsschiffs: "Dar Pomorza" (Die Pommerngabe) in Gdynia, das im Jahr 2009 seinen 100. Jahrestag des Stapellaufs gefeiert hatte.

Ein großer Hoffnungsträger der Museumsdirektion ist das Weichselmuseum in Tczew, das im Jahr 1984 gegründet wurde und bis heute das größte Flussmuseum in unserem Land ist. Es beeindruckt durch eine schöne Lage in einem alten Fabrikgebäude aus dem XIX. Jahrhundert. In den Lagerräumen werden zwei historische Yachten aufbewahrt: "Dal" (Die Weite) und "Opty". Momentan gibt es keine räumliche Möglichkeit diese Objekte durch das Polnische Schifffahrtsmuseum auszustellen. Es wird angedacht dies im Museum der Seefahrt, das zukünftig in Gdynia entstehen soll, zu tun. Das jedoch ist erst die Planphase.

Die oberste Priorität genießt zurzeit ein Projekt das aus den Mitteln des Europäischen Wirtschaftsfonds finanziert wird und den Bau einer modernen Museumsabteilung unter dem Namen: "Das Zentrum für Maritime Kultur" als Ziel hat. Die neue Abteilung soll im Jahr 2011 eingeweiht werden und ein beispielhafter Anziehungspunkt der modernen nautischen Museumswelt bilden, in der Dank der multimedialen Technologien und des interaktiven Dialogs die audiovisuellen und IT-Gesteuerten Visualisierungen dargeboten werden.

Und was wird vom Museum für das Jubiläumsjahr vorbereitet? Es wird eine ständige Ausstellung mit dem Titel: "Weichsel in der Geschichte Polens", die von dem Befahren des Flusses handelt, präsentiert. Darüber hinaus wird in den Ołowianka-Speicher ein Fragment der Ausstellung: "Polnische Seeleute auf den Weltmeeren" gezeigt, das der Geschichte der PRL (Volksrepublik Polen) gewidmet ist. Sie beinhaltet Bilder, Skizzen und Graphiken von Antoni Suchanek die in den 50 Jahren der Museumsgeschichte gesammelt wurden. Im Rahmen des Projekts: "SeaSide" in dem das Museum als einer der aktiven Partner agiert, wird die internationale Ausstellung: "Ein See – vier Geschichten" demonstriert, die in der Zusammenarbeit mit den Partner-Museen in Rostock, Klaipeda und Karlskrona entsteht.

Das Museum hat ebenfalls aus dem feierlichen Anlass neue Veröffentlichungen ausgeführt. Darunter das Album der See- Malerei aus den Sammlungen der Kunstabteilung des Museums, Halbalbum über die Geschichte und Arbeitsweise des Museums, ein Katalog der Kanonen aus den Museumsbeständen wie auch ein Werk, das der Navigationstechnik auf der Weichsel zwischen dem XVI. und XX. Jahrhundert gewidmet ist.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wird eine sog. Kinothek eröffnet, in der Filme mit der maritimen Thematik dargestellt werden. Derartige Vorstellungen der polnischen Kinofilme über die Seethematik bietet dem Publikum an, sich auf eine andere Weise die Informationen und Anstöße anzueignen. Die Kinothek wird an die breite Bevölkerung der Dreistädte- und Pommernregion gerichtet. Um das Jubiläum zu ehren, wird eine Medaille herausgegeben und während der Hauptfeierlichkeiten im Oktober ein Dokumentarfilm über die Geschichte der größten Institution dieser Art in Polen vorgestellt.

Im Zusammenhang mit dem Jubiläumsjahr werden durch Musikkonzerte des Museums geboten, die in einem Zyklus: "Musik auf dem Wasser" erfasst sind. Bis dato haben drei Konzerte stattgefunden, die dank des interessanten Programms und spektakulären Räumlichkeiten viele Gäste in die Speicher angezogen haben. Diese Tradition der musikalischen Treffen im Museum wird in den nächsten Monaten fortgeführt. Schon bald – bereits im Mai – ereignet sich eine Veranstaltung, die vom CMM und der Danziger Stadtverwaltung organisiert wird und dem Europäischen Seetag gewidmet ist. Der Höhepunkt wird durch eine internationale Konferenz über die Problematik und Aspekte der Seetüchtigkeit und Konservierung von alten, historischen Ostsee-Segelschiffe, gebildet. Ein buntes open-air Fest mit Musik rundet die Veranstaltung ab.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, besonders auf die zu gereisten Besucher.

Marta Nicgorska


Die Partner

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