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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

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Museum vorübergehend geschlossen
Zdrowych i spokojnych Świąt Wielkiej Nocy

Das Museum wurde vorübergehend gesperrt!

Wir wollen herzlich mitteilen, dass zum Schutz unseren Gästen vor Gefährdungen der Gesundheit und Sicherheit gegen das Coronavirus (COVID-19), alle Abteilungen des Nationalen Maritimen Museum vorübergehend geschlossen wurden.

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Das Polnische Schifffahrtsmuseum in Gdańsk wurde zum Nationalen Maritimen Museum in Gdańsk erhoben

11.12.2013 |

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Minister für Kultur und Nationalerbe Bogdan Zdrojewski ist dem Antrag des Polnischen Schifffahrtsmuseums in Gdańsk, des Vereins der Freunde des Polnischen Schifffahrtsmuseum und des Polnischen Nautischen Vereins nachgekommen und hat den Namen der Institution auf Nationales Maritimes Museum in Gdańsk geändert. Der neue Name gilt ab dem 10. Dezember 2013.

Die Entscheidung des Ministers für Kultur Bogdan Zdrojewski wurde von der stellvertretenden Ministerin Małgorzata Omilanowska bekannt gegeben, die als Gast an dem Jubiläumstreffen zum 55-jährigen Bestehen des Vereins der Freunde des Polnischen Schifffahrtsmuseums teilgenommen hat.

„Es ist eine große Ehre, dass wir als würdig anerkannt wurden, den Namen des Nationalen Maritimen Museums zu tragen. Der Minister Bogdan Zdrojewski hat auf diese Weise unsere Leistungen gewürdigt“, sagt Jerzy Litwin, Direktor des Museums. „Vor allem wurde unsere vielseitige Entwicklung gewürdigt: Wir haben mehrere Abteilungen in der Woiwodschaft Pommern gebildet, den Hauptsitz auf der Insel Ołowianka ausgebaut und eine moderne Abteilung – Zentrum für Maritime Kultur errichtet. Dank der aktiven Handlungen haben wir viele einzigartigen musealen Ausstellungsstücken gesammelt. Darunter befinden sich auch zahlreiche Denkmäler der maritimen Technik, besonders die heute historischen Schiffe „Dar Pomorza“ und „Sołdek“ sowie eine reiche Sammlung der traditionellen Boote aus dem Land und der Welt. Ich stehe nicht an zu sagen, dass es nur der Anfang der Liste unserer Erfolge ist“.

Nationales Maritimes Museum in Gdańsk spezialisiert sich auch auf die unterseeische, archäologische Forschung und die professionelle Denkmalpflege, sodass wir über zehntausend außergewöhnlichen Ausstellungsstücken von Weltgeltung aus der Zeit seit dem frühen Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert gesammelt haben.

„Unter anderem sind wir stolz auf 20 Kanonen, die aus dem Wrack des schwedischen Schiffes herausgenommen wurden, der Ladung und Konstruktion eines Handelsschiffes, des sog. Kupfertransporters aus dem 15. Jahrhundert, oder die Sammlung der Matrosenkleidung aus dem Schiff „Generał Carleton“ aus dem 18. Jahrhundert“, fügt Direktor Litwin hinzu.

Im Einvernehmen mit dem Ministerium für Kultur und Nationalerbe, aufgrund der Vereinbarung mit dem Woiwode von Pommern und dem Denkmalpfleger der Woiwodschaft Pommern, übt das Museum seit einigen Jahren auch die Funktion des Pflegers der Unterwasserdenkmäler und erbringt Beratungsleistungen für den Denkmalpfleger der Woiwodschaft Westpommern.

Im Bereich der Pflege der Unterwasserdenkmäler arbeitet das Museum auch mit dem Polnischen UNESCO-Komitee zusammen.

„Wir sind auch sehr aktiv und auf internationaler Ebene anerkannt“, sagt Direktor Litwin. „Wir sind Mitglied des Internationalen Verbands maritimer Museen, in dessen Verwaltung wir bereits seit zwei Amtszeiten einen Vertreter haben. Wir nehmen an mehreren Forschungsprogrammen teil, die von der Europäischen Union und der Norwegischen Fonds finanziert werden. Gegenwärtig nehmen wir an drei weiteren Projekten teil“.

Das erste Projekt ist Martaball – in dessen Ergebnis soll ein interaktiver Atlas des Kulturerbes der Ostsee entstehen.

Das zweite Projekt ist ein Programm „Das maritime Kulturerbe Polens und Norwegens“. Das Ziel ist hier der Austausch des Wissens und die Promotion des materiellen und immateriellen Erbes, das mit dem lokalen Schiffbau verbunden ist.

Das dritte Projekt trägt den Namen Crossroads. Zu den wichtigsten Aufgaben des Nationalen Maritimen Museums gehört hier die sachliche Überwachung des Baus der Repliken von Booten aus dem Frischen Haff und Kurischen Haff.

Seit dem Jahr 2000 nehmen die Mitarbeiter des Museums an den Arbeiten der Überwachungsgruppe teil, die von den Ministern für Kultur der Ostseeländer ins Leben gerufen wurde, und deren Hauptaufgabe in der Bestimmung der Gebiete des gemeinsamen Kulturerbes dieser Region besteht.

Das Museum hat auch großzügige Entwicklungspläne: Wir bewerben uns um die norwegischen Fonds für den Bau des Zentrums für Denkmalpflege der Schiffswracks in Tczew, das die Funktion der modernen Werkstatt für Denkmalpflege und des innovativen, für Besucher geöffneten Studio-Warenhauses verbinden soll. In demselben Gebäude ist auch die Halle zur Ausstellung der Jachten vorgesehen – u.a. „Dal“ und „Opty“. Das Ziel des Nationalen Maritimen Museums ist es, diese Infrastruktur zur Realisierung von Bildungsprogrammen zu nutzen, die das Wissen über dem polnischen und europäischen maritimen Kulturerbe verbreiten werden.

„Natürlich können wir auch die Investitionen in unsere bestehenden Abteilungen nicht vergessen“, betont Direktor Jerzy Litwin. „Die nächste Herausforderung für das Museum wird die Modernisierung des Museums des Frischen Haffs in Kąty Rybackie, das sich im ehemaligen Schiffsbaubetrieb befindet, und des Fischfangmuseums in Hel, das sich in einem aus dem 15. Jahrhundert stammenden Gebäude der ehemaligen evangelischen Kirche befindet“.


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