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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

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Die neu entdeckten Schiffswracks

28.06.2010 |

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Die neu entdeckten Schiffswracks

Was verbirgt sich in der Ostsee? Wie viele nicht identifizierte Schiffswracks liegen unentdeckt auf dem Boden der Danziger Bucht? Derartige Fragen stellen sich Wasserarchäologen sowie Taucher; entsprechend weckt eine geplante Exploration bei jedem große Emotionen.

Auf dem Ostseeboden liegen viele gekenterte Schiffstrümmer. Die Mitarbeiter des Seeamtes in Gdynia, die hydrographische Untersuchungen der Danziger Bucht durchführen, stoßen kontinuierlich auf geheimnisbergenden Unebenheiten des Bodens.

Das Seeamt in Gdynia erstellte eine Liste mit 32 Schiffswracks, die von Tauchern problemlos besichtigt werden können. Höchstwahrscheinlich wird die Liste in Kürze von nächsten Funden ergänzt, die durch die Museumstaucher während der Expedition vom 16. Juni aufgespürt wurden. Alle besichtigten Stellen wurden mit Hilfe des GPS sehr präzise angepeilt.

Neu entdeckte Vorkommnisse des Danziger Meeres Bodens gab Jacek Koszałka, Seeamt in Gdynia, dem Museum weiter. Die Beamten begleiten die Taucher an Bord des gut ausgerüsteten Kutters "Hydrograf 10".

Schon nach 350 m Entfernung vom Boulevard in Gdynia wurden die Überreste eines Kieferschiffs geortet, die lt. Dr Waldemar Ossowski aus der Abteilung der Unterwasserexploration wahrscheinlich Bestandteile eines Hilfsschiffes des Typs: "Lichtuga", das ca. 150 – 200 Jahre alt ist, waren. Die Taucher schnitten ein Spantenstück heraus um dendrochronologische Untersuchungen durchführen zu können. Analyse-Material eines Schiffswracks in der Nähe des Nordhafens, das in der Tiefe von 1850 M liegt, zu ergattern war hingegen nicht möglich. Nächster Schiffswrack, bzw. die hölzernen Überreste davon, wurden bei einer Tiefe von 12 M nordwestlich vom Nordhafen lokalisiert. Ein ca. 20 m langer , sehr ramponierter Teil des Schiffsbodens lässt auf ein großes Segelschiff schließen.

Alle Bruchstücke wurden Standarduntersuchungen unterzogen: Länge, Breite, Durchschnitt der Schiffsspanten und der Außenplanken. Diese Messungen sind jedoch nicht zuverlässig genug, um das Alter eines Schiffes zu bestimmen. Die Wissenschaftler des Museums spekulieren jedoch nicht gerne, deswegen wird jede Aussage mit den Untersuchungsergebnissen belegt, die durch die Akademie für Bergbau- und Stahlkunde in Kraków ausgestellt wird. Momentan wird der Zeitpunkt des Baumschlags ermittelt, spätestens in sechs Wochen werden wir genauere Kenntnisse über das Alter der gefundenen Frachter haben.

Beim Polnischen Schifffahrtsmuseum, sowie wie z. B beim Seeinstitut in Gdańsk fließen täglich Informationen bezüglich der Lokalisierung neuer Schiffswracks ein. Da das Museum jedoch nicht über eigene Untersuchungsschiffe verfügt, sind Taucher und Wissenschaftlers des Museums auf Einladungen der befreundeten Organisationen, die an der Unterwasserarchäologie interessiert sind, angewiesen.

Die im Juni in den Gewässern der Danziger Bucht gemachten Funde - von unschätzbarem Wert für die Seearchäologie - werden noch katalogisiert und untersucht. Das lässt uns mit Vorfreude auf die nächsten Informationen blicken.

Marta Nicgorska / Üb. Maria Wonko


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