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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

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Ein Meer - Vier Geschichten

28.09.2010 |

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Ein Meer - Vier Geschichten

Die temporäre internationale Ausstellung der maritimen Thematik "Ein Meer - Vier Geschichten" wird zur Zeit durch das Polnische Schifffahrtsmuseum, das Mitten im Jubiläumsjahr seiner 50-jährigen Geschichte steht, für Besichtigungen zur Verfügung gestellt. Die Exposition kommt direkt von Rostock an der Warnow – dem drittgrössten deutschen Ostseehafen, wo im Juli die grosse Reise der Exposition zu den vier Ostseestaaten der Südostseeregion: Deutschland, Russland, Schweden und Litauen anfing. Diese Ausstellung krönt das gemeinsame EU Projekt: SeaSide.

Handelsseerouten haben über Jahrhunderte die Osteestaaten verbunden, die Nachkriegsgeschichte hat die Region jedoch in Ost und West entzweit. Schifffahrtsmuseen der vier Ostseestaaten belegen in der Ausstellung eine gemeinsame, wie auch unterschiedliche Vergangenheit und präsentieren viele Sichtweisen, die sich letztendlich mit dem gleichen Thema des kulturellen Erbes befassen. Die Ausstellung präsentiert das kulturelle Erbe der Südostsee und wird in vier Einzelthemen, die in einem übergreifenden Rahmen eingebaut sind, dargestellt - sagt Jadwiga Klim aus CMM (Polnische Schifffahrtsmuseum), die für die Koordination der polnischen Aktivitäten verantwortlich ist. Die drei dimensionale Ausstellung, merithorisch sehr umfangreich, präsentiert das Kulturerbe - jedes mal aus den vier Blickwinkeln die Motive hervorhebend die den jeweiligen Nationen und Museen besonders wichtig erscheinen. Auf diese Weise wollten wir die gemeinsame baltische Identität stärken und das Potenzial der Südostsee betonen - sagte Tomasz Bednarz, ebenfalls Kurator der Ausstellung.

Segelschiffe auf der Ostsee – Geschichte
Das Rostocker Schifffahrtsmuseum präsentiert die Geschichte der Segelschiffe auf der Ostsee vom X. bis zum XX. Jahrhundert. Die Darstellung erfolgt anhand von sieben Schiffsmodellen und -querschnitten: ein Handelsschiff Koga aus dem frühen Mittelalter, ein Kriegsschiff aus dem Mittelalter Galeone Adler von Lübeck das zu der hanseatischen Flotte angehörte, die schwedische Galeone Vasa aus dem Jahr 1628, das schwedische Postschiff Hiorten und das deutsche Schiff J.H.Epping aus dem XIX. Jahrhundert. Das Bild wird durch die zusätzlichen Texte, Skizzen und Fotografien abgerundet.

Unter den Segeln der Klaipeda-Flotte
Der durch das Litauische Schifffahrtsmuseum vorbereitete Teil der Ausstellung erzählt die wenig bekannte Geschichte der litauischen Segelschiffe, die ihren Höhepunkt zwischen dem XVIII. und XIX. Jahrhundert hatten und den Untergang aufgrund der Verbreitung der Dampfschiffe erlitten.

Die Ostsee: hinter dem Horizont, Geschichten aus den Zeiten des kalten Krieges
Die Zeit des kalten Krieges und sein Einfluss auf die Nachkriegsbeziehungen zwischen den heutigen Ausstellungspartnern ist zum Fokus der Präsentation, die durch das Schwedische Schifffahrtsmuseum in Karlskrona vorbereitet wurde, geworden. Schweden mit besonderem Status der Neutralität in dieser Zeit nahm vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen wahr. Zu einer direkten Begegnung ist es erst im Jahre 1981 gekommen, als das russische U-Boot U137 auf eine Sandbank innerhalb eines wichtigen Militärgebiets im Region Karlskrona aufgelaufen ist. Die Ausstellung erzählt persönliche Erlebnisse der Schweden aus den 80-Jahren des verg. Jahrhunderts.

Eintauchen in eine fremde Welt
Das Polnische Schifffahrtsmuseum widmet seinen Teil der Ausstellung der Unterwasserarchäologie. Auf diesem Gebiet erledigte das Museum in Polen die Pionierarbeit und ist darin bis heute führend. In der Ausstellung werden Geschichte der Unterwasserexploration und die interessantesten Funde präsentiert. Unter anderen: der mittelalterliche Hafen in Puck, der Kupfer-Frachter (XIV.Jahrhundert), Solen (XVII. Jahrhundert), General Carleton of Whitby (XVIII. Jahrhundert), W-27 (XVIII. Jahrhundert), Loreley (XIX. Jahrhundert), Arngast (XX. Jahrhundert). Die Exposition ist rundum mit Informationen über die Geschichte der Schiffe und Fundstellen, wie auch Dokumentationen der Unterwasser-Ausgrabungen in Form von Fotografien und Exponaten bestückt: alte Taucheranzüge und gefundene Artefakte. Ein Film aus der Exploration des Schiffswracks W-28 Arngast aus den 90. Jahren wird begleitend ausgestrahlt.

Die Ausstellung gibt uns bei breiter Sichtweise auch sehr detaillierte Einblicke und richtet sich ebenso an die Jüngeren wie auch an die Erwachsenen. Eingeladen sind alle: die bereits "Eingeweihten" und auch die passionierten Seeliebhaber. Für die Modellbauer steht eine interessante Kollektion der Schiffsmodelle zur Betrachtung parat und für diejenigen die sich für die Geheimnisse der Meerestiefe begeistern, werden im Meer gefundene Exponate bereitgestellt: die Schiffsglocke vom Schiff Loreley, eine Relingkanone aus dem Schiff de Jonge Serp, eine Kollektion der Klammer aus dem Wrack General Carleton und Kupferpflaster vom Kupfer-Frachter.

Die Exposition: "Ein Meer – Vier Geschichten" wird in den Ołowianka-Speichern – dem Hauptsitz des Museums ausgestellt. Der nächste Aufenthalt der Ausstellung ist in Karlskrona. Anschließend, im Frühjahr 2011 reißt die Ausstellung nach Klaipeda um dort ihren Weg entlang der Ostseeküste zu beenden.


"Ein Meer – Vier Geschichten"
Die Speicher 1.10.2010 - 28.11.2010

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