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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

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In Erwartung der neuen Ausstellung

25.09.2013 |

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In Erwartung der neuen Ausstellung

Am 16. Oktober 2013 werden 10 Jahre vergangen sein, seit die Tafeln mit den 21 Forderungen der Solidarność in die UNESCO Liste "Gedächtnis der Menschheit" als eines der historisch bedeutsamsten Dokumente des 20. Jahrhunderts aufgenommen wurden. Sie legen Zeugnis über die bahnbrechenden Ereignisse, die zu den Änderungen in den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen in den Staaten des Ostblocks führten, deren Wiege die Danziger Werft war. Diesbezüglich öffnet das Polnische Schifffahrtsmuseum am 11. Dezember 2013 eine Sonderausstellung "21. Die Gebote von Solidarność" mit dem Hauptziel, das Wissen über die Ereignisse vom August 1980 zu verbreiten.

Die Ausstellung soll auch die weniger bekannten Tatsachen, vom individuellem Heldentum bis zur friedlichen, auf einen möglichen Kompromiss orientierten Zusammenarbeit, ans Licht bringen und sie aus verschiedenen Gesichtspunkten darstellen. Die Tafeln mit den Forderungen fungieren als eine Wissensquelle über die Epoche, in der die unabhängige Gewerkschaft NSZZ Solidarność gegründet wurde, und als ein Dokument, das den Willen der polnischen Gesellschaft zum Kampf um die demokratische Heimat beweist.

Die Postulate des Betriebsübergreifenden Streikkomitees wurden am 17. August 1980 formuliert und am folgenden Tag beschloss man, sie auf in der Werft benutzen Sperrholzplatten aufzuschreiben und über das Haupttor der Danziger Werft anzubringen. Nachdem der Streik zu Ende gegangen war, brachte man die Tafeln in den Hauptsitz der NSZZ Solidarność in Danzig. 1981 übergab der Vorstand der NSZZ Solidarność die Tafeln dem Polnischen Schifffahrtsmuseum in Danzig, das gerade dabei war, den 1. Jahrestag der Ereignisse vom August 1980 durch eine Ausstellung festlich zu begehen. Da die Tafeln damals häufig ausgeliehen wurden, schuf der Modellbauer des Polnischen Schifffahrtsmuseums Mirosław Brucki auf identischen Sperrholzplatten Kopien der Originale, damit es in der Ausstellung an nichts fehlte. Zwei Tage nach der Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 1981 versteckte Wiesław Urbański, der im Polnischen Schifffahrtsmuseum angestellte Konservator und zugleich stellvertretender Vorsitzender der NSZZ Solidarność in demselben Museum, die originalen Tafeln auf dem Dachboden im eigenen Haus, wo sie unbeschadet bis 1989 überdauerten und dann ins Museum zurückkehrten.

Die Ausstellung konzentriert sich auf verschiedene Aspekte der dargestellten Ereignisse und präsentiert die Geschichte von der Entstehung der Tafeln und deren Kopien, sowie des Versteckens der originalen Tafeln nach der Verhängung des Kriegsrechts, aber auch die einzelnen Forderungen und deren Ursprung im historischen und soziologischen Kontext, Dabei stehen die originalen Tafeln und der Weg, der begangen werden musste, damit sie in die UNESCO-Liste aufgenommen werden durften, stets im Fokus stehen.

Durch den Einsatz von moderner Technik zeigt die Ausstellung die vergangenen Ereignisse auf neue und erfrischende Art und Weise, die besonders jungen Menschen entgegenkommt. Die Entstehungsgeschichte einer jeden Forderung wird man an den einzelnen, interaktiven Stationen mit Hilfe von Computeranimationen verflogen können, die den Alltag in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wiedergeben. Ein Quiz mit Fragen zur damaligen Situation in der Volksrepublik Polen und zu den Unterschieden zwischen damals und heute fordert zur Auseinandersetzung mit dem Thema auf. Wer Hilfe braucht, wird sich Ausschnitte aus Gesprächen mit den Helden der damaligen Epoche anhören bzw. ansehen können.

Ein Dokumentarfilm, der in Zusammenarbeit mit Video Studio Gdańsk entstand, wird die Ausstellung begleiten. Die Geschichte der Tafeln, wird aus der subjektiven Sicht der Beteiligten an den vergangenen Ereignissen gezeigt, die ihre Erinnerungen, Emotionen, Gefühle und Überlegungen mit uns teilen. Der Film bezieht sich auf Archivmaterialien und einige Ausschnitte aus dem Film werden auch für die Ausstellung benutzt.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Sejmmarschalls der Republik Polen Bogdan Borusewicz, des Pommerschen Woiwoden Ryszard Stachurski, des Marschalls der Woiwodschaft Pommern Mieczysław Struk, des Danziger Bürgermeisters Pawel Adamowicz und des Polnischen UNESCO-Komitee.




In Erwartung der neuen Ausstellung

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