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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

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Niemiecki
Museum vorübergehend geschlossen
Zdrowych i spokojnych Świąt Wielkiej Nocy

Das Museum wurde vorübergehend gesperrt!

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Wem schlug... die Glocke?

28.06.2010 |

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Wem schlug... die Glocke?

In 64-Meter-Tiefe bei Hel, liegt ein Segelschiffswrack, das im Mai 2008 entdeckt wurde. Bereits während der ersten Expedition, in der eine Vielzahl von Bildern und Videoaufnahmen entstanden, wurde das Interesse der Museumsbelegschaft für Unterwasserarchäologie geweckt. Im Jahr 2009 wurden ein paar Expeditionen zum Schiffswrack unternommen, parallel fand leider auch eine "Raub"-Exploration statt. Anhand von Bildern konnte eine Liste der entfernten Gegenstände erstellt werden, u.a. ein Steuerrad, Bullaugen und Teile der Takelage.

In diesem Jahr hat man eine Erstellung des Inventars geplant mit dem Hauptziel die Schwimmeinheit identifizieren zu können, dafür haben Tiefseetaucher des Ostseevereins für Wracks-Explorationen erste Aktivitäten unter der Fachaufsicht des Polnischen Schifffahrtsmuseums durchgeführt.

Im Juni fand der erste Abstieg statt der mit einem ersten erstaunlichen Ergebnis besiegelt wurde – mit der Freilegung einer Schiffsglocke in der Hauptmastnähe. Aufgrund der Einzigartigkeit dieser Ausbeute ist die Entscheidung der Weiterführung der Exploration gefallen.

Eine Exploration des Meeresbodens ist durch viele Vorschriften geregelt. Das Museum nahm diese Hürde erfolgreich auf sich und ist heute im Besitz einer der unglaublich seltensten Kostbarkeit.

Eine nächste Forschungsreise ist bereits in Planung. Die Taucher rechnen damit, dass sie auf neue Merkmale stoßen werden, die das Alter und den Schiffstyp der gesunkenen Einheit preisgeben können. Vielleicht ist das Schiff früher ein Dampf-Segler gewesen?

Unterdessen wurde die Messingglocke, die über 30 cm Höhe misst, in die Konservierungsabteilung verfrachtet. Es besteht ein Fundus, dass das Säubern und Polieren einen Schiffsnamen zum Vorschein bringt.

Ob die Glocke in Gdańsk, im Polnischen Schifffahrtsmuseum zu bewundern sein wird?

Mit Sicherheit wird sie ihren Platz nicht nur im Inventar finden, sondern vor allem in einem der Expositionssäle des Museums.

Marta Nicgorska / Üb. Maria Wonko


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