Die Webseite des Nationalen Maritimen Museums verwendet Cookies für statistische Zwecke und um die Nutzung dieses Internetangebotes für Sie komfortabler zu gestalten. Wenn Sie die entsprechenden Einstellungen in Ihrem Browser nicht ändern, werden die Cookies auf Ihrem Rechner gespeichert. Sie haben die Möglichkeit, das Abspeichern von Cookies auf Ihrem Computer durch entsprechende Einstellungen in Ihrem Web-Browser einzuschränken oder auszuschalten.

X

Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

Aktuelle Sprache:

Niemiecki
Museum vorübergehend geschlossen
Zdrowych i spokojnych Świąt Wielkiej Nocy

Das Museum wurde vorübergehend gesperrt!

Wir wollen herzlich mitteilen, dass zum Schutz unseren Gästen vor Gefährdungen der Gesundheit und Sicherheit gegen das Coronavirus (COVID-19), alle Abteilungen des Nationalen Maritimen Museum vorübergehend geschlossen wurden.

Ten wpis jest archiwalny.

www.2wrecks.eu

08.06.2010 |

Nachricht senden |


www.2wrecks.eu

Recht herzlich laden wir zur Internet-Ausstellung "Auf den Spuren der mittelalterlichen Schiffswracks" ein. Die Exposition behandelt die Unterwasserarchäologie in Norwegen und Polen und wird den jugendlichen Besuchern gewidmet, die etwas mehr über das kulturelle Erbe das auf dem Ostsee- und Nordseeboden zu finden ist wissen wollen.

Die beiden Länder werden durch Gemeinsamkeiten in der Geschichte, die in das Mittelalter reichen, verbunden. Die Seefahrt und der Seehandel auf diesen Gewässern hinterließen eine differenzierte kulturelle Landschaft.

Eine der wertvollsten Kollektionen, die vom Polnischen Schifffahrtsmuseum präsentiert werden, beinhalten die Überreste des mittelalterlichen Handelsschiffs: Holk, das in den Jahren 1975 und 1976 vom Meeresboden der Danziger Bucht exploriert wurde. Die ersten Objekte der Unterwasser-Fundstelle wurden als ovale Kupferpflaster identifiziert. Seit dem wird dieses Schiff als das "Kupferschiff" bezeichnet. Man konnte auf dem Schiff über 3000 Artefakte katalogisieren. Die große Anzahl der Funde entstand durch den Umstand, dass nach einem Schiffsbrand ein Teil des Schiffsrumpfs und der Ladung mit fließendem Teer bedeckt wurden. Durch diese Teerschicht entstand eine einzigartige "Zeitkapsel", die für uns Zeugnisse des mittelalterlichen Nord europäischen Handels erhalten ließ.

Eine Entdeckung enormer Größenordnung wurde in Norwegen, im Hafen Avaldsnes, unter der 1,5m dicken Schlammschicht gemacht. Dort liegt ein sehr gut erhaltenes Wrack eines spät mittelalterlichen Schiffs, das einst in Danzig gebaut wurde.

Avaldsnes bildete seit der Bronze- bis Reformationszeit im Jahr 1537 ein Machtzentrum, insbesondere auch wegen seiner strategisch günstigen Lage bei Karmsundet, zwischen Stavanger und Bergen. Im Mittelalter wurde genau diese See Route, gut vom Wind und Wellen geschützt, von der Mehrheit der Schiffe die in Richtung Bergen oder sogar Nord-Norwegen gefahren sind, genutzt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die beiden Schiffswracks unter Einbeziehung des historischen Hintergrunds. Die virtuellen Spiele und Aufgaben runden das interessante Angebot ab. Wir hoffen gerne, dass Sie diese neue Besuchsform in Anspruch nehmen und laden dazu herzlichst ein: www.2wrecks.eu.

Die Ausstellung: "Auf den Spuren der mittelalterlichen Schiffswracks. Die Unterwasserarchäologie in Norwegen und Polen" ist in Zusammenarbeit zwischen dem Polnischen Schifffahrtsmuseum in Gdańsk und dem Schifffahrtsmuseum in Stavanger im Rahmen vom Projekt: "Umbau und Erweiterung der kulturellen Infrastruktur des Polnischen Schifffahrtsmuseums zu Gunsten des Zentrums für Maritime Kultur" entstanden. Das Projekt wird aus den Mitteln des Finanzfonds des Europäischen Wirtschaftsraums und des Polnischen Schifffahrtsmuseums finanziert.


Die Partner

Dofinansowano ze środków
Programu Wieloletniego Kultura+