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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

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Museumskomplex auf der Insel Ołowianka

Museum während Ostern

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Zentrum für Denkmalpflege der Schiffswracks mit dem Studio-Warenhaus in Tczew

13.06.2014 |

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Zentrum für Denkmalpflege der Schiffswracks mit dem Studio-Warenhaus in Tczew

Die neueste Investition des Nationalen Maritimen Museums ist der Bau des "Zentrums für Denkmalpflege der Schiffswracks mit dem Studio-Warenhaus in Tczew". Die Realisierung wird im Sommer 2014 angefangen und die Beendigung des Projektes wird für Ende April 2016 geplant.

Die Investition
Die Sammlung des Nationalen Maritimen Museums in Gdańsk ist äußerst unterschiedlich. Unter den wichtigen Ausstellungsstücken befinden sich auch die großformatigen Objekte: historische Jachten und Konstruktionsteile u. a. von den Wracks der mittelalterlichen Schiffe und Boote. Bisher hatte das Museum (genauso wie andere Museumseinrichtungen auf der Welt) Probleme mit der Aufbewahrung von solchen Ausstellungsstücken. Es fehlte an Räumen mit der entsprechenden Ausstattung, in denen die Denkmäler nicht nur gelagert und präsentiert werden könnten, sondern auch die Durchführung der konservatorischen Arbeiten und Forschungsarbeiten möglich wäre. Die neue Investition in Tczew soll diese Lücke füllen.

Forschung, Wissenschaft, Besichtigung
"Durch die archäologischen und konservatorischen Forschungen sowie die Arbeiten an den aus dem Wasser herausgenommenen Objekten wurde das Museum unter den europäischen Einrichtungen bekannt – der Bau des Zentrums für Denkmalpflege der Schiffswracks in Tczew bildet eine natürliche und notwendige Entwicklungsrichtung des Nationalen Maritimen Museums", betont Maria Dyrka, die Denkmalpflegerin und stellvertretende Direktorin des Museums. Das Zentrum für Denkmalpflege der Schiffswracks mit dem Studio-Warenhaus soll nicht nur als infrastrukturelle Hilfe für das Museum betrachtet werden, sondern auch die Bewohner von Tczew und die Touristen, die die Woiwodschaft Pommern besuchen, anlocken.

Die Zuwendung
Das Zentrum für Denkmalpflege der Schiffswracks ist eine innovative und in Europa selten auftretende Investition. Die Gesamtkosten der Investition betragen 22 Millionen PLN und werden aus Mitteln des norwegischen Finanzierungsmechanismus und aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Nationalerbe finanziert. Die Filiale des Nationalen Maritimen Museums in Tczew ist bereits zweite Investition, nach dem Zentrum für Maritime Kultur, die aus solchen Mitteln finanziert wurde. Das Projekt wird in der polnisch-norwegischen Partnerschaft mit dem Norwegischen Maritimen Museum in Oslo und Museum für Kulturgeschichte in Oslo realisiert.

Das Gebäude
Das Gebäude des Zentrums für Denkmalpflege der Schiffswracks wurde im Zentrum von Tczew, im Bereich des Südlichen Altstadtrandes gestaltet. Das Grundstück wurde dem Museum an der Wende der 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Gemeinde der Stadt Tczew übergeben. Früher befand sich dort eine Gasuhrenfabrik (die ehemalige Gruppe der Metallwarenfabriken).
Der Entwurf des Zentrums darstellt zwei einander durchdringende Blöcke, die die innere Gliederung in zwei Hauptteile markieren – Werkstatt für Denkmalpflege und Studio-Warenhaus mit dem Ausstellungssaal. In dem Ausstellungssaal mit einer Fläche von ca. 313 m² werden die großformatigen Denkmäler aufbewahrt und für die Besucher zugänglich gemacht. Hier werden u. a. drei historische Jachten: "Dal", "Opty" und "Kumka IV" sowie die Konstruktionsteile der historischen Schiffe präsentiert. Der zweite Raum des Studio-Warenhauses – das Zwischengeschoss – mit einer Fläche von ca. 169 m², wird mit verglasten Rollregalen ausgestattet, in denen die kleineren Ausstellungsstücke präsentiert werden. Den übrigen Teil der Nutzfläche der Filiale des Nationalen Maritimen Museums in Tczew werden die Räume der Werkstatt für Denkmalpflege in Anspruch nehmen, wo neben den Forschungen und konservatorischen Arbeiten, auch die Digitalisierungsarbeiten der beweglichen Denkmäler geplant ist.

Digitalisierung
Im Rahmen des Projektes des Zentrums für Denkmalpflege der Schiffswracks in Tczew werden auch die Maßnahmen im Bereich der Entwicklung der digitalen Ressourcen geplant. Eine davon ist die Ausnutzung der Technologie der erweiterten Realität (engl. augmented reality) zur Präsentation der Informationen über der Sammlung des Museums. "Die erweiterte Realität ist ein System, für das drei Merkmale charakteristisch sind: Es verbindet die reale Welt mit der virtuellen Realität, die Interaktion in der Echtzeit und ermöglicht die Bewegungsfreiheit in drei Dimensionen", erklärt Szymon Kulas, der Koordinator des Projektes in Tczew und der stellvertretende Verwaltungs- und Technischer Direktor des Nationalen Maritimen Museums.

Denkmal im Kontext
Im Gebäude des Zentrums für Denkmalpflege der Schiffswracks in Tczew werden die Möglichkeiten der erweiterten Realität im breitesten Spektrum ausgenutzt. Die Gäste werden diese mit eigenen Mobilgeräten nutzen, mittels einer speziell vorbereiteten, kostenlosen Anwendung. "Die Verwendung dieser Entwicklungstechnologie ermöglicht u. a. die Vorstellung des Kontextes des Denkmals in einer äußerst verlockenden und verständlichen Form, ohne eine zusätzliche szenografische Dekoration schaffen zu müssen. Das kann wiederum helfen, den Ausstellungsbereich nur auf die für die Platzierung des Denkmals notwendige Fläche zu begrenzen", betont Marcin Kłos, Leiter der Digitalisierungsabteilung und eine für die digitalen Ressourcen im Rahmen des Projektes verantwortliche Person.

Standort und Wirkungsbereich
Das Zentrum für Denkmalpflege der Schiffswracks mit dem Studio-Warenhaus in Tczew soll nicht nur als infrastrukturelle Hilfe für das Museum dienen, sondern auch die Bewohner von Tczew und die Touristen, die die Woiwodschaft Pommern besuchen, anlocken.


Das Projekt "Zentrum zur Restaurierung von Bootswracks mit Schaumagazin in Tczew – Umbau der Infrastruktur des Nationalen Maritimen Museums in Gdansk" wird im Rahmen des Programms "Erhaltung und Wiederbelebung des kulturellen Erbes" gefördert. Die Förderung erfolgt aus den EEA-Förderprogrammen der Länder Island, Lichtenstein und Norwegen und wird durch polnische Fonds kofinanziert.



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