Die Webseite des Nationalen Maritimen Museums verwendet Cookies für statistische Zwecke und um die Nutzung dieses Internetangebotes für Sie komfortabler zu gestalten. Wenn Sie die entsprechenden Einstellungen in Ihrem Browser nicht ändern, werden die Cookies auf Ihrem Rechner gespeichert. Sie haben die Möglichkeit, das Abspeichern von Cookies auf Ihrem Computer durch entsprechende Einstellungen in Ihrem Web-Browser einzuschränken oder auszuschalten.

X

Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

Aktuelle Sprache:

Niemiecki
Museum vorübergehend geschlossen
Zdrowych i spokojnych Świąt Wielkiej Nocy

Das Museum wurde vorübergehend gesperrt!

Wir wollen herzlich mitteilen, dass zum Schutz unseren Gästen vor Gefährdungen der Gesundheit und Sicherheit gegen das Coronavirus (COVID-19), alle Abteilungen des Nationalen Maritimen Museum vorübergehend geschlossen wurden.

Ten wpis jest archiwalny.

Wir laden Sie herzlich zur multimedialen Ausstellung „21. Die Gebote von Solidarność“ ein

11.12.2013 |

Nachricht senden |


Wir laden Sie herzlich zur multimedialen Ausstellung "21. Die Gebote von Solidarność" ein

Die neue, am 11. Dezember eröffnete Ausstellung des Nationalen Maritimen Museums in Gdańsk ist den Postulaten gewidmet, die vom Betriebsübergreifenden Streikkomitee im August 1980 formuliert und auf den Sperrholzplatten aufgeschrieben wurden, die seither als die Tafeln von Solidarność bekannt sind. Die Ausstellung wurde anlässlich des 10. Jahrestags der Eintragung der Tafeln in die polnische UNESCO-Liste „Gedächtnis der Menschheit“ als eines der historisch bedeutendsten Dokumente der Menschheit vorbereitet.

Zwei Sperrholzplatten, auf denen Arkadiusz Rybicki und Maciej Grzywaczewski 21 Postulaten des Betriebsübergreifenden Streikkomitees formuliert haben, sind hier die wichtigsten und einzigen Ausstellungsstücke.

„Sie wurden an der Decke aufgehängt, sodass sie zum ersten Mal von beiden Seiten zu sehen sind“ erzählt Patryk Klein, der Leiter der Ausstellung. „So können wir auf der Rückseite der zweiten Tafel den angefangenen und nicht zu Ende geschriebenen Text sehen, was von Authentizität der Tafeln zeugt“.

Die ganze Ausstellung präsentiert die Geschichte der Schöpfer der Tafeln und der Menschen, denen zu verdanken ist, dass sie bis in die heutige Zeit überdauert haben, sowie die Postulaten vom August 1980 selbst, verbunden mit der interaktiven Tour in die Welt der Volksrepublik Polen. Die Gäste werden den Kern der 21 Arbeiterforderungen kennenlernen – deren Inhalt, Ursprung und sozialen Hintergrund. Einen Teil der Ausstellung bilden die Fragmente des Films „Menschen im Schatten der Tafeln“, der vom Nationalen Maritimen Museum in Zusammenarbeit mit Video Studio Gdańsk entstanden ist.

Das Hauptziel der Organisatoren ist es, die Schüler der Gymnasien und Oberschulen mit dieser Geschichte bekannt zu machen, daher die innovative Form der Ausstellung, die – neben den Tafeln – aus 22 Computerplätzen besteht.

Die Besichtigung hat den Charakter eines interaktiven Spiels – jeder Besucher erhält eine Magnetkarte mit dem Login (z. B. der Name) und Sprache, in der er die Informationen erhalten will (Polnisch oder Englisch).

Im ersten Teil der Ausstellung lernt das Publikum die Geschichte der Tafeln kennen, indem sie sich die Filme mit den aufgenommenen Aussagen der Menschen anschauen, die in ihre Entstehung und Schutz engagiert waren – u. a. Lech Wałęsa, Bogdan Borusewicz, Maciej Grzywaczewski, Arkadiusz Rybicki und die Mitarbeiter des Nationalen Maritimen Museums: Jerzy Litwin, Mirosław Brucki, Wiesław Urbański und Dariusz Chełkowski.

Im zweiten Teil, bei den Computerplätzen, fängt das Spiel an. Jeder Platz besteht aus einem 40-Zoll-TV und einem Tablet. Nach der Annäherung der Karte werden die Computeranimationen gestartet. Nachdem der Besucher sich die Animationen angeschaut hat, muss er über das Tablet zwei Fragen beantworten, die mit dem gerade vorgestellten Postulat verbunden sind, und das Ergebnis wird vom System erfasst. Auf dem letzten – zusammenfassenden – Platz kann der Besucher sein Ergebnis mit den besten vergleichen und alle richtigen Antworten kennenlernen.

"Diese Ausstellung haben wir in Zusammenarbeit mit der Bildungsabteilung unseres Museums vorbereitet, die ein Angebot der Museumsunterrichte für organisierte Gruppen der Schüler geschaffen hat“, sagt Jadwiga Klim, Mitglied des sich mit der Ausstellung beschäftigenden Teams. „Die heutigen Schüler sind doch die größten Nutznießer der Veränderungen, die in den 80er Jahren angefangen haben, und sie sind diejenigen, die darüber relativ am wenigsten wissen“.

Das Bildungsangebot, das die Ausstellung begleitet, umfasst die Museumsunterrichte im Zentrum für Maritime Kultur für die Schüler der Grundschulen, Gymnasien und Oberschulen.


"21. Die Gebote von Solidarność"
Zentrum für Maritime Kultur 11.12.2013-30.09.2014


Die Partner

Dofinansowano ze środków
Programu Wieloletniego Kultura+