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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

Aktuelle Sprache:

Niemiecki
Museumskomplex auf der Insel Ołowianka

Boote der Völker der Welt

26.04.2012 |

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Boote der Völker der Welt

Eine Reise um die Welt ist der Traum vieler Menschen. Dieser Traum kann auf verschiedene Weise in Erfüllung gehen: direkt, wenn man die nötigen finanziellen Mittel dazu hat, oder auch virtuell, über das Internet zum Beispiel oder auch wenn man eine Museumsausstellung besucht. Die Ausstellung "Boote der Völker der Welt" bietet eine Entdeckungsreise an besonders interessante Orte. Der Reisende kann die reich gefächerte maritime Kultur der Welt kennen lernen mit Hilfe origineller traditioneller Boote.

In Europa, Afrika, Asien, Australien, Süd- und Nordamerika, auf den Inseln Ozeaniens und Malaysia sind weiterhin traditionelle Boote in Gebrauch, solche wie Flöße, Einbäume, Boote und Schiffe. Seit Generationen werden sie aus lokalen Materialien und einfachen Techniken hergestellt, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden. Eine genaue Betrachtung dieser Boote lässt deren Funktionieren, deren Bedeutung für die lokale Gesellschaft, den Einfluss auf die Kultur und auch Veränderungen in der Umwelt kennen lernen. Sie erzählen auch von den Wasserstraßen, die ein Netz der Beziehungen zwischen den Menschen bilden und die Menschen gegenseitig inspirieren. Die Ausstellung ist auch Ausdruck unserer Meereskultur. Wir lernen die Kultur anderer Völker kennen und erfahren, dass wir alle zur globalen Gesellschaft gehören.

Vor der Reise sollte man sich bewusst machen, dass es auf der Welt Tausende von Arten von Wasserfahrzeugen gibt: Flöße, Boote mit einer Haut aus Leder oder Baumrinde, Korbboote, Einbäume, Plankenboote, Boote mit Auslegern. Um zumindest in gewissem Maße etwas über den Bootsbau der Welt zu erfahren, sollte man sich etwas genauer mit diesen Booten befassen.

Die in der Ausstellung gezeigten Boote sind eine Auswahl der Sammlung von 41 Booten dieser Art, die das Nationale Maritime Museum zusammen getragen hat. Die Mehrheit sind Geschenke, vor allem von Kapitänen und Besatzungen polnischer Schiffe. Sie brachten diese Stücke von ihren Fahrten von Mitte der 1960er Jahre bis Ende der 1980er Jahre mit. In der Ausstellung gibt es Boote von fast allen Teilen der Welt, u. a. aus Norwegen, Irland, Italien, Kenia, Tansania, Panama, Bangladesch, Indonesien, Ghana, Vietnam oder auch Samoa.

Genauere Informationen über diese und weitere Bootstypen bieten sechs multimediale Kioske in der Ausstellung. Hier gibt es über 1000 Aufnahmen und Filme über traditionelle Schiffe, darunter auch die einfachsten – Flöße aus Holz und Leder. Die Ausstellung wird ergänzt durch zahlreiche Schiffsmodelle und Objekte der lokalen Kulturen.

Durch die Ausstellung kann man sich mit dem gegenwärtigen Stand der Erhaltung traditioneller Schiffe auf der Welt in natürlichem Umfeld bekannt machen. Dabei ist auch zu beachten, dass diese sich in ständiger Veränderung befindet. Das gebiet, in dem sie zu finden sind, verkleinerte sich in den letzten 100 Jahren beträchtlich. Man kann also erwarten, dass bald die heute noch benutzten Boote nur noch in Ausstellungen, wie "Boote der Völker der Welt" betrachtet werden können.


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